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Der Gesetzgeber sieht weiterhin keine Eintrittstest für PatientInnen in der zahnärztlichen Ordination vor.

Als OrdinationsbetreiberIn haben Sie aber unter Bedachtnahme auf die konkreten Verhältnisse die Möglichkeit, durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko zu minimieren, soweit dies organisatorisch, technisch möglich und zumutbar ist.

Als eine geeignete Schutzmaßnahme kann nach Auffassung der Österreichischen Zahnärztekammer und der Landeszahnärztekammer für Wien auch das Verlangen eines 3G-Nachweises von PatientInnen und Begleitpersonen gesehen werden.

Sollten Sie auf diese Schutzmaßnahme zurückgreifen wollen, empfehlen wir, dies den PatientInnen gegenüber transparent zu kommunizieren und bereits bei der Terminvereinbarung darauf hinzuweisen. Bei SchmerzpatientInnen sowie im Notdienst empfehlen wir, die Behandlung nicht von der Vorlage eines 3G-Nachweises abhängig zu machen.