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Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

wir blicken heuer auf ein bedeutendes Jubiläum: Mit der Gründung der Österreichischen Zahnärztekammer und der Landeszahnärztekammern vor 20 Jahren erhielten wir Zahnärzt:innen erstmals eine ausgewiesene berufliche Interessenvertretung. Dabei gestalteten sich die Bedürfnisse der Wiener Zahnärzteschaft von Beginn an anders als jene in den Bundesländern. Während die Standesvertretung in den Bundesländern nämlich zunächst einen Interessenausgleich zwischen Zahnärzt:innen in den Städten und den ländlichen Regionen finden musste, verlangte Wiens Sonderstellung als Bundesland und Großstadt differenzierte Konzepte vor allem hinsichtlich ihrer Stakeholder.

Vor diesem Hintergrund ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, unsere Kontakte sowohl zu Vertretern der Stadt- und Landesregierung als auch den SV-Trägern aufzubauen, zu pflegen und zu intensivieren. Wir sind in diversen kommunalen Gremien wie der Gesundheitsplattform der Stadt Wien vertreten und können dort die spezifischen Herausforderungen und beruflichen Rahmenbedingungen unserer Kolleg:innen artikulieren. Jüngstes Ergebnis dieser verlässlichen Kontaktpflege und unseres vertrauensvollen Dialogs ist die Berücksichtigung zahnärztlicher Bedürfnisse im Regionalen Strukturplan Gesundheit und die damit einhergehende jährlich fixierte Evaluierung. 

Als Ihre Standesvertretung arbeiten wir eng mit relevanten Stakeholdern zusammen, um hinsichtlich aktueller oder künftiger Entwicklungen das bestmögliche Resultat erzielen zu können. Daher sehen wir auch der aktuellen Diskussion rund um – vorerst ausschließlich geplanten – Kassenambulatorien für Spezialbehandlungen vorbereitet und zuversichtlich entgegen. 

Ihr 
Stephen Weinländer im Namen des Landesvorstandes


Der Vorstand zum 20-Jahr-Jubiläum

“Die Ausgliederung der zahnärztlichen Agenden aus der Ärztekammer steht für die Emanzipation der Berufsgruppe. Als eigens repräsentierter Berufsstand können die Interessen und Anliegen der Zahnärzteschaft konkreter vertreten und kommuniziert werden. Dennoch bleibt der enge Kontakt zu den humanmedizinischen Kolleg:innen einer der zentralen Prioritäten - im Sinne des (Zahn)Medizinerstandes und der Patient:innen.” (Stephen Weinländer, Präsident)

“Es war eine ebenso mutige wie vernüftige Entscheidung, die wir Zahnärzt:innen vor 20 Jahren getroffen haben: die Gründung unserer eigenen Kammer. Der Schritt war nicht unumstritten, aber wie richtig er letztlich war, zeigt sich vor allem darin, dass wir nun unsere spezifischen Interessen selbst vertreten und uns mit aller Kraft für ihre Umsetzung einsetzen können. Dieser gezielte Einsatz bedeutet aber auch, dass die Berufsgruppe sichtbarer wird. Das ist die Richtung, in die wir weitergehen wollen und werden!” (Birgit Vetter-Scheidl, Vizepräsidentin)